Landesklasse West: MSV 1919 Neuruppin II – ESV Lok Potsdam, 5:3 (2:2), Neuruppin
Die Zweitvertretung von MSV 1919 Neuruppin beendete die Saison mit einem 5:3-Erfolg gegen den ESV Lok Potsdam. Vor dem Match war man von einer Begegnung zweier ebenbürtiger Mannschaften ausgegangen. Nach 90 Minuten hatte schließlich MSV 1919 Neuruppin II die Nase vorn. Im Hinspiel hatte der finale Pfiff des Unparteiischen die Mannschaft von Ruslan Wiese beim Stand von 2:0 zum Sieger gemacht.
Großes Abtasten gab es zwischen den Kontrahenten nicht. Vor 45 Zuschauern besorgte Alec Kögler bereits in der zehnten Minute die Führung der Heimmannschaft. Jetzt erst recht, dachte sich Oliver Tobias, der kurz nach dem Nackenschlag den Ausgleich parat hatte (14.). Lorents Foileta brachte MSV 1919 Neuruppin II nach 19 Minuten die 2:1-Führung. Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Moritz Kahl in der 30. Minute. Zur Halbzeit war die Partie noch vollkommen offen. Remis lautete das Zwischenresultat. Marian Elsner schickte Dorian Kanitz aufs Feld. Marian Elsner blieb in der Kabine. Anstelle von Finian Lauritz Grest war nach Wiederbeginn Dominik Horstmann für MSV 1919 Neuruppin II im Spiel. MSV 1919 Neuruppin II drückte aufs Tempo und brachte sich durch Treffer von Kögler (50.), Paul Jonas Tonak (53.) und Foileta (61.) auf die Siegerstraße. Mit einem Doppelwechsel wollte Lok frischen Wind in das Spiel bringen und so schickte Marian Elsner Perry Asongwe Onabid und Jan Heinrich für Christian Welk und Kahl auf den Platz (61.). Kurz vor Ultimo war noch Asongwe Onabid zur Stelle und zeichnete für das dritte Tor der Eisenbahner verantwortlich (85.). Am Schluss fuhr MSV 1919 Neuruppin II gegen den Gast auf eigenem Platz einen Sieg ein.
Nach allen 28 Spielen steht MSV 1919 Neuruppin II auf dem siebten Tabellenplatz. Zum Saisonabschluss kommt MSV 1919 Neuruppin II auf zehn Siege, sieben Unentschieden und elf Niederlagen.
Der ESV Lok Potsdam steht nach allen Spielen auf Platz zehn und befindet sich damit im unteren Mittelfeld. Mit zehn Punkten aus den letzten fünf Spielen machte Lok deutlich, dass man in der kommenden Spielzeit weiter nach oben will.