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Kreisliga C1 - Dortmund: Dorstfelder SC II – SG Lütgendortmund, 0:8 (0:3), Dortmund
SG Lütgendortmund brannte am Sonntag in Dortmund ein Fußball-Feuerwerk ab und gewann 8:0. An der Favoritenstellung ließ SG Lütgendortmund keine Zweifel aufkommen und trug gegen die Reserve von Dorstfelder SC einen Sieg davon. SG Lütgendortmund hatte Dorstfelder SC II im Hinspiel klar dominiert und am Ende deutlich mit 11:0 gesiegt.
Ein Doppelpack brachte SG Lütgendortmund in eine komfortable Position: Stevan Nikolov war gleich zweimal zur Stelle (12./27.). Fabian Milek musste nach nur 18 Minuten vom Platz, für ihn spielte Yahya Cengiz weiter. Lukas Scheel überwand den gegnerischen Schlussmann zum 3:0 für SG Lütgendortmund (34.). Dorstfelder SC II ließ zumindest bis zur Pause kein weiteres Tor zu und so blieb es bis zum Halbzeitpfiff beim deutlichen Vorsprung von SG Lütgendortmund. SG Lütgendortmund konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei den Gästen. John Mengjezi ersetzte Muhamed Sikaleski, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Dennis Rensmann schickte Marvin Mengjezi aufs Feld. Sven Marek blieb in der Kabine. Mit dem 4:0 durch Nikolov schien die Partie bereits in der 51. Minute mit SG Lütgendortmund einen sicheren Sieger zu haben. SG Lütgendortmund baute die Führung aus, indem Nico Noel Erdelkamp zwei Treffer nachlegte (64./65.). Für das 7:0 und 8:0 war Nikolov verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (69./90.). Mit dem Spielende fuhr SG Lütgendortmund einen Kantersieg ein. Bereits vor dem Seitenwechsel war für Dorstfelder SC II klar, dass gegen SG Lütgendortmund heute kein Kraut gewachsen war.
Nach der klaren Pleite gegen SG Lütgendortmund steht Dorstfelder SC II mit dem Rücken zur Wand. Ein ums andere Mal wurde die Abwehr von Dorstfelder SC II im bisherigen Saisonverlauf an ihre Grenzen gebracht. Die 139 kassierten Treffer sind der schlechteste Wert der Kreisliga C1 - Dortmund. Der Tabellenletzte musste sich nun schon 18-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da die Heimmannschaft insgesamt auch nur einen Sieg und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Nach dem vierten Fehlschlag am Stück ist die Mannschaft von Trainer Benjamin Scheer weiter in Bedrängnis geraten. Gegen SG Lütgendortmund war am Ende kein Kraut gewachsen.
SG Lütgendortmund sprang mit diesem Erfolg auf den siebten Platz. Die Offensivabteilung von SG Lütgendortmund funktioniert bislang zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk und schlug bereits 88-mal zu. Neun Siege, zwei Remis und neun Niederlagen hat SG Lütgendortmund derzeit auf dem Konto. Durch den klaren Erfolg über Dorstfelder SC II ist SG Lütgendortmund weiter im Aufwind.
Die Defensivleistung von Dorstfelder SC II lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen SG Lütgendortmund offenbarte Dorstfelder SC II eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Nächster Prüfstein für Dorstfelder SC II ist die Zweitvertretung von Westfalia Dortmund 2022 e.V. (Sonntag, 13:00 Uhr). SG Lütgendortmund misst sich am selben Tag mit DJK Westfalia Kirchlinde II (15:00 Uhr).