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Bezirksliga Staffel 03: SV Eintracht Jerxen-Orbke – TuS Asemissen, 3:4 (1:3), Detmold
Erfolgreich brachte der TuS Asemissen den Auswärtstermin bei SV Eintracht Jerxen-Orbke über die Bühne und gewann das Match mit 4:3. Auf dem Papier hatte sich ein enges Match bereits abgezeichnet. Beim Blick auf das knappe Endergebnis wurde diese Erwartung letztlich bestätigt.
Stephan-Maurice Wennemann glänzte an diesem Tag besonders. Er traf im Doppelpack für den TuS (28./36.). Nach nur 29 Minuten verließ Fabian Benning von SVE das Feld, Ferdinand Dollmann kam in die Partie. Mit dem 3:0 durch Marius Seipt schien die Partie bereits in der 38. Minute mit dem TuS Asemissen einen sicheren Sieger zu haben. Das muntere Toreschießen vor 131 Zuschauern fand mit dem Treffer von Justin Schmidt zum 1:3 in der 42. Minute seine Fortsetzung. Wenig später kamen Alex Krist und Nico Laubinger per Doppelwechsel für Leon Flachmeier und Jonah Luke Curt Bialik auf Seiten des SV Eintracht Jerxen-Orbke ins Match (44.). Die Hintermannschaft von Jerxen-Orbke ließ bis zur Pause kein weiteres Tor zu und es ging bei unverändertem Stand in die Kabinen. Per Elfmeter erhöhte Seipt in der 58. Minute seine Torausbeute an diesem Tag auf zwei Treffer – 4:1 für den TuS. In der 60. Minute brachte Jan Schönwälder das Netz für den SVE zum Zappeln. Es folgte der Anschlusstreffer für die Heimmannschaft – bereits der zweite für Jan Schönwälder. Nun stand es nur noch 3:4 (87.). Bei TuS Asemissen ging in der 76. Minute der etatmäßige Keeper Florian Schürmann raus, für ihn kam Bennett Sonka. Carsten Skarupke nahm mit der Einwechslung von Lennard Senk das Tempo raus, Seipt verließ den Platz (180.). Nachdem der SV Eintracht Jerxen-Orbke zunächst völlig von der Rolle gewesen war, zog er sich am Ende zumindest noch achtbar aus der Affäre. Zu einem Punktgewinn reichte es jedoch nicht mehr.
Die Elf von Coach Marco Schlobinski muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen den TuS – der SV Eintracht Jerxen-Orbke bleibt weiter unten drin. Der SVE musste sich nun schon viermal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der SV Eintracht Jerxen-Orbke insgesamt auch nur einen Sieg und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Nur einmal ging der SVE in den vergangenen fünf Partien als Sieger vom Feld.
Mit drei Punkten im Gepäck verließ der TuS Asemissen die Abstiegsplätze und belegt jetzt den zehnten Tabellenplatz. In der Verteidigung von Asemissen stimmt es ganz und gar nicht: 25 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Die Gäste bessern ihre eher dürftige Bilanz auf und kommen nun auf insgesamt zwei Siege, ein Unentschieden und drei Pleiten.
Nächster Prüfstein für den SV Eintracht Jerxen-Orbke ist der TuS Bad Driburg auf gegnerischer Anlage (Sonntag, 15:00). Der TuS misst sich zur selben Zeit mit SV Fürstenau-Bödexen.