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Mittelsachsenklasse - Staffel 1: TSV 1888 Falkenau – SG 1899 Striegistal, 5:0 (4:0), Flöha
Der TSV 1888 Falkenau erteilte SG 1899 Striegistal eine Lehrstunde und gewann mit 5:0. Auf dem Papier ging der TSV 1888 Falkenau als Favorit ins Spiel gegen SG 1899 Striegistal – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war.
Der TSV 1888 Falkenau erwischte einen Auftakt nach Maß und ging vor 93 Zuschauern durch Tommy Hunger bereits nach sechs Minuten in Führung. Paul-Louis Wagner erhöhte für den Gastgeber auf 2:0 (18.). Für ruhige Verhältnisse sorgte Hunger, als er das 3:0 für die Mannschaft von Coach Robert Hunger besorgte (32.). Mit dem 4:0 durch Jens Forberger schien die Partie bereits in der 35. Minute mit dem TSV 1888 Falkenau einen sicheren Sieger zu haben. Das überzeugende Auftreten des TSV 1888 Falkenau fand Ausdruck in einer klaren Halbzeitführung. Eigentlich war SG 1899 Striegistal schon geschlagen, als Matthias Keller das Leder zum 0:5 über die Linie beförderte (46.). Der TSV 1888 Falkenau konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei TSV 1888 Falkenau. Nico Pötzsch ersetzte Hannes Rudolph, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Wenig später kamen Michael Voland und Tim Zill per Doppelwechsel für Leon Orgis und Andre Kemter auf Seiten von SG 1899 Striegistal ins Match (64.). Mit Kevin Koch und Keller nahm Robert Hunger in der 64. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Moritz Forchheim und Anthony Meyer. Mit dem Schlusspfiff durch den Unparteiischen Jürgen Heidrich fuhr der TSV 1888 Falkenau einen Kantersieg ein, der sich schon vor der Halbzeitpause abgezeichnet hatte.
Der TSV 1888 Falkenau machte durch den Erfolg Boden gut und rangiert nun auf dem fünften Platz. Mit 15 geschossenen Toren gehört der TSV 1888 Falkenau offensiv zur Crème de la Crème der Mittelsachsenklasse - Staffel 1. Drei Siege und zwei Niederlagen schmücken die aktuelle Bilanz des TSV 1888 Falkenau.
Mit 19 Gegentreffern hat SG 1899 Striegistal schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur vier Tore. Das heißt, das Schlusslicht musste durchschnittlich 3,17 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Wann bekommt SG 1899 Striegistal die Defensivprobleme in den Griff? Nach der Niederlage gegen den TSV 1888 Falkenau gerät man immer weiter in die Bredouille. Sechs Spiele und noch kein Sieg: Das Team von Coach Roland Werner wartet weiterhin auf das erste Erfolgserlebnis.
Als Nächstes steht für den TSV 1888 Falkenau eine Auswärtsaufgabe an. Am Sonntag (15:00 Uhr) geht es gegen den SV Wacker 22 Auerswalde. SG 1899 Striegistal empfängt parallel den BSC Motor Rochlitz.